Gesetzliche Krankenversicherung unter unseren Altparteien
VON: AA
Bei kaum einem Ressort kommt die völlige Dekadenz des Regierungsapparates so zum Ausdruck wie im Gesundheitsministerium.
Die deutsche Krankenversicherung war bis zur Übernahme der Rot-Grünen Regierung, unter Schröder 1998, eine der besten der Welt.
Die CDU hatte vorher, unter Seehofer (CSU), die Eigenbeteiligung der Versicherten angehoben. Den Kassen ging es mit Beitragssätzen von ca. 11-14% verhältnismäßig gut.
Es lebte eine ganze Industrie nicht schlecht vom deutschen Gesundheitssystem, egal ob Reha-Industrie, Masseure, Kurgebiete, Krankengymnastik oder Krankenpflege.
Viele Kur oder Bad-Städte waren regelrecht auf den Kur-Tourismus ausgerichtet. Egal ob Restaurants, Souvenirläden, Bäderanstalten oder die abendliche Kneipen-/ Tanzlokalszene. Der Begriff „Kurschatten“ hatte Hochkonjunktur.
Den Patienten ging es gut, den Krankenkassen, den Ärzten, Pflegepersonal, Krankengymnasten, Krankenhäusern, Kur-Städten etc.
Dann aber übernahm die Altkommunistin Ulla Schmidt. (1976 hat sie für den maoistischen, kommunistischen BundWestdeutschland auf Platz 2 der Landesliste in NRW kandidiert) das wichtige Ressort.
Von der Gesundheitspolitik hatte sie damals keine Ahnung.
Heute hat sie es, nach unserer Auffassung, immer noch nicht. Gut, heute muss sie es auch nicht mehr.
Trotzdem, die Katastrophe im Gesundheitsressort hallt noch lange nach.
Ehemals blühende Kurstädte werden zunehmend zur Geisterstadt. Reha-Zentren, Krankenhäuser oder Sanitätshäuser gehen in die Insolvenz. Praxen schließen. Ärzte wandern aus. Die Zwei-Klassen-Medizin war noch nie so schlimm wie heute, nach 11 Jahren SPD Führung.
Hausärzte bekommen ein völlig kontraproduktives Budget. Vergütungssätze für gesetzlich Versicherte sind so niedrig, dass man als gesetzlich Versicherter Ende des Quartals kaum noch einen Termin beim Hausarzt bekommt.
Viele Hausärzte lehnen kategorisch unwirtschaftliche Hausbesuche ab.
Gerade ländliche Gebiete bekommen dies dann zu spüren, wenn es weit und breit keinen gibt welcher die Hausarztfunktion übernimmt.
Bürger die älter sind und an vielen Krankheiten leiden (Multimorbid), benötigen natürlich auch viele Medikamente. Wegen des SPD-Budget-Systems, von der CDU, Grünen und FDP abgenickt, sind sehr viele Hausärzte gehalten, solche Patienten entweder in ein Krankenhaus abzuschieben (dort belasten sie nicht das Budget des Hausarztes), den Weg in ein Heim einzuleiten, oder aber der Bürger übernimmt die Kosten für seine Medikamente selbst.
Pflegedienste die früher als Pflegenotfall von Angehörigen ihre Väter und Mütter anvertraut bekommen haben und wo der Pflegedienst bis zu 4 Wochen diese Leistung mit der Krankenkasse abrechnen konnte, bekommen diese sinnvolle Leistung heute kaum mehr vergütet. Im Ergebnis wandern solche Bürger regelmäßig in das nächste Krankenhaus. „Dann sehen wir weiter…“ sagen sich naturgemäß viele Angehörige.
Krankenhäuser rechnen nun Diagnoseblöcke ab. Jeder weiß, dass solche multimorbiden Patienten eben viele Diagnosen haben. So kommt es dann, dass Krankenhäuser vor der Entlassung von Kunden immer wieder auf „neue“ Diagnosen stoßen, welche sie dann fleißig abrechnen können. Kurz vor der Entlassung wird halt noch mal Blut oder Urin abgenommen, irgendwas wird man schon finden.
Das Pflegepersonal drastisch zusammengekürzt, bleibt für solche Patienten freilich wenig Zeit. Das Mittagessen wird einfach hingestellt. Auch wenn der Patient bereits zu schwach ist, um es selbst zu essen. Ohne ausreichend Personal bleiben die wichtigen Nährstoffe somit auf dem Teller und werden dann später kommentarlos wieder weggeräumt. Schnell werden die Kunden dann bettlägerig. Liegen sich wund. Trocknen aus. Sind verwirrt und zu allem übel werden sie dann noch abends mit Sedativen „ruhig gestellt“. Hierzu kommen dann die Schwächung durch die Behandlung mit Antibiotika etc. Jede Diagnose möchte schliesslich behandelt werden.
Diese „Kettenbehandlungen“ überfordern natürlich oft die geschwächten Mitbürger, welche nicht selten das Krankenhaus einmal drin, so nie mehr verlassen.
Eine Lobby haben tausende solcher Fälle freilich nicht.
Im Ergebnis, sieht man hier, wie durch eine miserable Gesundheitspolitik der Bürger an sich schweren Schaden nimmt.
Ein weiterer Faktor, für die Kostenexplosion im Gesundheitswesen, ist die Macht der Pharma-Lobby.
In Deutschland bezahlt der Bürger unglaubliche 19% MWSt. auf Medikamente und med. Produkte. Andere europäische Länder haben entweder gar keine oder 5-7%.
Der deutsche Staat verdient so Milliarden an den Krankheiten seiner Bürger!
Weiter dürfen unsere Pharmafirmen hierzulande ihre Produkte mit jedem Preis versehen der ihnen gerade genehm ist. Selbst in Frankreich hat das Gesundheitsministerium das letzte Wort bei der Preisfindung. Im Ergebnis sind viele Medikamente in Deutschland deutlich überteuert.
Alleine diese beiden Aspekte könnten, wenn wir etwas zu sagen hätte, hunderte Milliarden einsparen.
Weiter gibt es unzählige gesetzliche Krankenkassen (GKV). Jedes mit Verwaltung und hohen Personalkosten. Oft sind die Bezüge deren Vorstände astronomisch. Ist ja nur das Geld der Versicherten.
Wenn wir was zu sagen hätten, würden wir ohne wenn und aber die Krankenkassen auf maximal 10 Zwangsfusionieren und Teilverstaatlichen. Vorstandsgehälter würden auf ein vernünftiges Maß reduziert (max. € 90 000,- im Jahr).
Auch dieses würde dem System Milliarden sparen.
Auch das Budget System wollen wir abschaffen, denn es ist eine asoziale Politik, die versucht das Geld bei den großen Lobbyverbänden auszugeben, dann von Aufsichtsratsposten und „Bildungsreisen“ zu profitieren, Parteispenden zu kassieren, aber dann den kleinen Mann, den Hausarzt oder die Krankenschwester ausbluten zu lassen.
Kurz: Wer sich nicht wehren kann ist selbst schuld!
Nun ist ein FDP Mann an der Spitze. Es gäbe freilich viel zu tun. Was aber macht ein solch junger Mann. Genauso wenig wie seine SPD-Kommunistin äh Spezialistin.
Völlig schwach verwaltet Rösler nun diesen schweren Apparat, anstatt mit kräftigen Tritten die Lobby in die Wüste zu schicken und den Saustall mal so richtig ausmisten.
Die vielen Bürger da draußen, welche unter dieser elenden Zwei-Klassen Medizin leiden, würden es ohne Zweifel danken.
Alleine all dies wäre ein Grund 2013 BB zu wählen. Wir geben Ihnen schriftlich, dass wir mit all dem innerhalb von 12 Monaten Schluss machen würden. Nicht mit Mitteln des Sozialismus a la SPD oder Linke. Nicht mit Mitteln a la FinanzGlobalisierung a la FDP und CDU. Nein. Mit dem Mittel des Sozialkapitalismus, der Liebe zum Volk und dem eisernen Willen.
Endlich käme Zug in den Kamin!
2013 BB!
Glück auf!
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