08-01-10 00:20 Alter: 242 Tage

Das Komplexe Umfeld hinter dem Thema „Minarettverbot“

VON: AA

Pro NRW und die taktischen Fehler der CDU

Die Rechtspopulistische Gruppe Pro NRW plant für den Frühjahr im Ruhrgebiet eine internationalen Tagung und lädt dazu gleich gesinnte ein. Mit  anderen  rechtspopulistischen bzw- rechtsdemokratischen Parteien Europas sollen die Möglichkeiten für eine europaweite Anti-Minarettinitiative, nach Schweizer Vorbild, erörtert und ein dementsprechendes EU-Bürgerbegehren auf den Weg gebracht werden. Zum Abschluss der Konferenz soll es einen öffentlichkeitswirksamen Sternmarsch auf die umstrittene Großmoschee in Duisburg-Marxloh geben.

Es wundert natürlich nicht, dass sich hiergegen bereits breiter Widerstand bildet. Pro NRW kann eigentlich immer auf die wirkungsvolle Werbungsarbeit des Links-Netzwerkes hoffen, welche durch eine breite Öffentlichkeitsarbeit zu einer riesigen medialen Aufmerksamkeit beitragen und Pro NRW weiter eine Märtyrer-Rolle zukommen läßt.  

Während insbesondere die SPD und Grüne, welche beide über einen starken linksextremen Flügel verfügen   und fest im linksextremistischen Netzwerk verankert sind (z.B. SPD Präsidiums Mitglied Ute Voigt vom linksfaschistischem „Blick nach Rechts“, dessen Verein Unsummen für linksfaschistische und sozialistische Propaganda ausgibt und engste Verbindungen zur gewaltbereiten Antifa-Gruppen pflegt, welche Menschrechte mit Füßen treten), die vom Verfassungsschutz beobachtete DIE LINKE als möglichen Koalitionspartner erkennen, also als Partner an der Macht und so sehr schlau versuchen in einem fünf-Parteien –System CDU und FDP unter Druck zu setzten,  so hat die CDU offenbar noch nicht begriffen, dass ein solches Fünf-Parteien –System langfristig nicht in deren Interesse sein kann.

Anstatt somit, zumindest inoffiziell, taktisch genauso klug vorzugehen wie die SPD und Grüne und eine Partei mitte-rechts zu fördern, macht sie weiter schwere strategische Fehler, indem sie selbst an dem Versuch des Links-Netzwerkes teilnimmt, selbsternannte „Rechtspopulisten“ als „Rechtsradikale“ zu brandmarken.

So teilt die NRW- CDU mit, dass sie sich entschieden gegen „diese ausländer- und religionsfeindliche Hetze von Rechtsextremisten“ wende.  „Religionsfreiheit ist eine tragende Säule freiheitlicher Gesellschaften. Jeder, der für Religionsfreiheit ist, muss Gläubigen einen würdigen Raum zugestehen, wo das jeweilige Bekenntnis frei ausgeübt werden kann. Nur wer Moscheen in Deutschland toleriert, kann glaubwürdig in islamisch geprägten Ländern dafür eintreten, dass dort auch Christen ihren Glauben praktizieren und Kirchen bauen dürfen.“

 Wir sehen in einem Minarett-Verbot überhaupt keinen Angriff auf die freie Religionsausübung des Islam, sondern lediglich den Versuch eine Möglichst stabile Leitkultur vorzugeben. Moslems sollen dabei durchaus aus Hinterhöfen rauskommen und sich schöne Moscheen bauen, allerdings nicht so, dass die gesamte Umgebung von der Moschee geprägt wird und mittels Muezzin zum Freitagsgebet gerufen wird. Wir sind der Ansicht, dass der Islam, welche in den Ländern wo sie die Mehrheitsgesellschaft ausmachen, ebenfalls eine eigene Leitkultur vorgeben, unserem christlichen Land gleiches zugestehen sollten.

Wir glauben fest daran, dass unsere heutige Weigerung eine stabile Wertegemeinschaft aufzustellen dazu führen wird, dass große deutsche Städte in 20 Jahren unregierbar sein werden, weil religions- und kulturbedingte Kriege dann zu bürgerkriegsähnlichen Szenarien führen.

Das dieses keine Hirngespinste sind, zeigt die CIA im Jahr 2007, wo sie diese Prognose für Deutschland veröffentlichte.

Ein Land welches glaubt ohne eine Wertegemeinschaft auszukommen muss, nach unseren Erkenntnissen, instabil werden, weil sie über kein Fundament verfügt. Der Bürger, welcher sich immer über Kultur, Sprache und Religion definiert, kann sich nie mit einem Staat identifizieren wo diese Parameter keine offizielle Bedeutung mehr haben. Die Identifikation des Einzelnen mit seinem Staat singt dann in einem solchen System auf null. Als Folge suchen sich die Bürger woanders diese Identifikation.  Wunderheiler, Astrologen, Sekten, Fundamentalisten und andere Betrüger nutzten dieses schamlos aus.  Der Islam selbst hat dieses Problem nicht. Er bietet seinen Anhängern eine Einheit aus Ideologie, Programmatik und Außendarstellung. Diese Wertegemeinschaft hingegen fördert eine hohe Identifikation des Einzelnen mit islamischen Staaten und der Religion. Im Ergebnis haben wir vollsten Respekt für diese Religion und sehen es nicht als unsere Aufgabe diese zu kritisieren. Verweise auf „barbarische“ Züge im Islam sind alleine aus dem Grund zulässig, weil das Alte Testament ähnliche Züge aufweist. Wir müssen dem Islam das gleiche Recht auf Evolution zugestehen, wie das jüdische.   

Alleine unsere Absicht, langfristig den Bürgern eine bessere und menschlichere Wirtschaftsform zur Verfügung zu stellen, den Sozialkapitalismus, macht es nötig in Freundschaft mit islamischen Staaten, Russland oder z.B. China zusammenzuarbeiten. Vor dieser Erkenntnis, macht es keinen Sinn den Islam selbst zu bekämpfen. 

Aktuell besteht das eindeutige bestreben der FinanzKapitalisten Nationen abzuschaffen, Kulturen aufzulösen (Multi-Kulti) und einen linksruck Europas zu erwirken (Kampf gegen Rechts ist Teil dieser Taktik und die Hoffierung von sozialistischen Gruppen). Die EU unterliegt eindeutig dieser Strategie (Lissabon Vertrag). Nicht ohne Grund hat die EU das eindeutige Bestreben den Multi-Kulti-Staat zu fördern, die Türkei dort einzubinden, und eine Leitkultur zu verhindern.

Gruppierungen welche eine Leitkultur wollen, gegen den Beitritt der Türkei zur EU sind und gegen den Finanzkapitalismus, sollen mit dem undifferenziertem Begriff „Rechts“ bekämpft werden. Nicht weil dies etwas mit „Rechtsradikalität“ zu tun hätte, sondern lediglich weil die FinanzGlobalisten genau wissen, dass das deren Pläne zur Unterwerfung der Völker entgegensteht. Globalisierungsgegner werden lieber bewusst in selbst kontrollierte Organisationen (Attac, Blick nach Rechts, Netzwerk gegen Rechts, etc) abgelenkt. Der Sozialismus wird hierfür instrumentalisiert um z.B. Globalisierungsgegner für sich arbeiten zu lassen, indem die genau das verfolgen, was FinanzGlobalisten für andere Völker wünschen: Identitätslosigkeit, Multi-Kulti-Mob, destabile Verhältnisse, hohe Sozialkosten und eine hohe Verschuldung, schwache Politiker.

Wesentliche Funktionäre von Pro NRW, z.B. Beisicht, Wolters oder Jürgen Clouth, sind sicher niemals „Rechtsextremisten“.  Wir kennen Sie persönlich! Sie erkennen lediglich die Symptome, nämlich die massive Zuwanderung und den Rückzug der eigenen Kultur, bzw. eine zunehmende Dekadenz der Gesellschaft. Deren Interpretation der Gesamtsituation greift jedoch sicher zu kurz, wenn man den Eindruck erweckt, der Islam selbst sei das Problem.

Wir teilen somit niemals diese durchaus kurzsichtige Einschätzung, aber begrüßen trotzdem das Engagement dieser Gruppen, da wir uns dadurch erhoffen, dass eine längst überflüssige Diskussion in Gang gesetzt wird.

Dadurch das die Altparteien und deren Medien, sich hartnäckig weigern, diese Gesamtproblematik auch nur anzusprechen, entsteht naturgemäß ein kontraproduktives Informationsvakuum. Es ist für uns völlig normal, dass gerade hierdurch Radikalisierungen entstehen müssen. Wer aber nur den Radikalisierten die Schuld gibt eine Protesthaltung eingenommen zu haben, der ist ungefähr so wie das Elternpaar, welches dem Kind nichts zu essen gibt, aber verbietet die Torte für den Nachbarn  im Kühlschrank zu essen.

Ist denn nicht tatsächlich die zunehmende Protestwählerschaft Zeichen der fehlenden bürgerlichen Ausrichtung der Parteien?

Im Gesamtergebnis also, gibt es nur eine einzige demokratische Möglichkeit zu verhindern das sich zunehmend Gegengesellschaften bilden und das es in 20 Jahren hier zu einem Bürgerkrieg kommt: Wir müssen erkennen, dass der FinanzGlobalismus, mit all seinen obigen Erscheinungsformen, Nationen und Völker zerstört und bürgerliches Interesse sabotiert. Wir müssen somit genau den entgegen gesetzten Weg gehen, also nationale Souveränität fördern, Leitkulturen vorgeben,  Finanzmärkte kontrollieren und dem Gemeinnutz höchste Priorität geben.

Um diesen Weg gehen zu können, müssen „Rechtspopulisten“ genauso eingebunden werden wie „Linksextreme“. Dann erst werden die Rassisten und Kommunisten unter ihnen bedeutungslos werden. Grenzen wir diese aus, werden Extrembildungen geradezu gezüchtet.

Die RAF hätte niemals den zerstörerischen Weg eingeschlagen wenn man vorher mehr mit ihnen Gesprochen hätte.

Die Grünen, wären niemals zu einer ganz „normalen“ Partei geworden, wenn man sie länger ausgegrenzt hätte. Politische Einbindung reduziert Extrembildung.

Wer den politisch-fundamentalistischen Islam in Europa seinen Stachel nehmen möchte, muss ihn im Dialog einbinden.

Das gleiche gilt nun mal auch für Pro NRW.

Wir beglückwünschen somit den Aktivisten von Pro NRW, den Mut aufzubringen in der heutigen Zeit politisch inkorrekt zu sein.

Zu hoffen allerdings, dass unser Europarat einen Volksentscheid gegen den Bau von Mineretten erlässt, sehen wir kritisch.

Zum einen, kann man aus obigen Gründen nicht erwarten, dass die EU etwas beschließt was sie eigentlich zu fördern gedenkt, zum anderen zeigen bereits Beschlüsse gegen „Rassismus“ in der Menschenrechtscharta der UNO, dass hiermit ein beliebiges Instrument geschaffen wurde ähnlichen Auswüchsen entgegenzutreten.

Nicht umsonst teilt der UNO-Sonderberichterstatter gegen Rassismus, Doudou Diene, er stelle in der Schweiz „rassistische Tendenzen“ fest. Und weiter bezeichnet er „ Multikulturalismus als Trumpf.“

Vermutlich kommt Herr Doudou aus Afrika. Wenn gerade er somit „Multikulti als Trumpf“ feiert, dann geschieht dies in völliger Verachtung der Gesamtsituation Afrikas, indem Grenzen von den Kolonialherren völlig willkürlich gezogen wurden und wegen der Vermischung von unterschiedlichten Kulturen dort seid Jahrzehnten Bürgerkriege, Korruption und Vetternwirtschaft das Kontinent beherrschen. Wir würden gerne Herr Doudou diesbezüglich interviewen und er kann sich darauf gefasst machen, dass wir das auch anstreben werden. Dann kann er uns erklären warum „Mutlikulti zwar in Afrika nichts als Blutvergießen, Mord und Todschlag gebracht hat, die CIA für Europa nichts anderes Prognostiziert, warum er denn trotzdem meint das es ein „Triumph“ ist. Wir wüssten gerne wem seine Interessen er mit dieser bösartigen Lüge vertritt.    

Ohne Zweifel, wir finden hier ein großes Wespennetz vor.

Wer was bewegen möchte, muss nun mal rein stechen.

Glück auf!

 

 


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