Heute Griechenland, morgen Wir! Aktuelles
Veröffentlicht am 14.02.2012
Das griechische Parlament stimmt aktuell für ein neues Sparprogramm und kommt so den Empfehlungen von EU, EZB und IWF entgegen. Deren Hampelmann Papademos hatte zuvor weiteren Massenentlassungen im Öffentlichen Dienst, Kürzungen von Mindestlohn und Renten angeregt.
Keiner scheint zu merken, dass Griechenland somit der erste Staat ist, bei dem die Verschuldungspolitik der FinanzGlobalisten greift. Nun können Sie durch Privatisierungen an das Volksvermögen der Arbeiterklassen.
Naive 199 von 278 ParlamentarierInnen votierten für das Sparparket. Die EU –Länder sind sich in der Bewertung der Griechenland –Frage auffällig einig. Im Gleichklang mit den FinanzGlobalisten und somit Wirtschaftsimperialisten fordert Deutschland, Österreich, Finnland, Niederlande oder Luxemburg die Umsetzung des „Sparpaketes“.
Ein Sparpaket gegen das eigene Volk?!
Anhaltenden Massenmobilisierungen tauchen das Land zunehmend in ein Chaos und verschärfen die Verschuldungslage dramatisch. FinanzGlobalisten missbrauchen die Arbeiterklasse indem sie diese im „internationalen Sozialismus“ einbinden umso der griechischen Wirtschaft weiteren Schaden zuzufügen. Wie? Durch Generalstreiks. Allein in Athen demonstrierten am 12. Februar 100.000 Menschen. In anderen Städten des Landes sah es vergleichbar aus. Die Zusammenstöße mit der Polizei sind heftig. Gebäude, Banken und Geschäfte brennen.
Mit jedem Tag eines Generalstreiks treiben sie ihr Land weiter in die Verschuldung, und somit in die Arme der FinanzGlobalisten, welche nur drauf warten dort alles privatisieren zu können, weil das Land seine Schulden nicht zurückzahlen kann.
Die Masse der Arbeiterklasse, der Mittelschichten und des Kleinbürgertums setzten natürlich z.T. auf eine wachsende Linke. Was sie nicht wissen, ist das die Linke ebenfalls zum Spektrum der FinanzGlobalisten gehört und Karl Marx ein menschenverachtender Theoretiker der FinanzGlobalisten war, der durch die Giftideologie des Sozialismus, der Menschheit großen Schaden zufügen wollte.
Zitat Karl Marx:
„Einen Thron will ich mir auferbauen,
kalt und riesig soll sein Gipfel sein,
sein Bollwerk sei ihm übermenschlich Grauen,
und sein Marschall sei die düst’re Pein!”
„Wer mit gesundem Auge darauf sieht,
soll tödlich blaß und stumm sich wenden,
von blinder, kalter Sterblichkeit ergriffen,
soll das Glück sein Grab bereiten.”
(von Karl Marx)
Die europäische Linke verkennt komplett diese Hintergründe und so arbeiten sie genau denjenigen entgegen, welche sie glauben zu bekämpfen: Die FinanzGlobalisten, welche Nationen destabilisieren und verschulden wollen.
Sie erkennen die Verbindungen zwischen dem Lissabon-Vertrag, der EU, Privatisierung, dem IWF, Globalisierung, US-FED, Bilderberger, dem Systemparteien und deren Journaille nicht. Sie erkennen nicht, wie FinanzGlobalisten den Begriff „Rechts“ in Europa missbrauchen um davon abzulenken, dass nur nationale Volkswirtschaften eine gesunde soziale Marktwirtschaft erzeugen kann, wo Arbeiter, Rentner und der Mittelstand eine gerechte Teilhabe am Wohlstand des Landes haben. Globalisierung muss zum Gegenteil führen: Armut.
Die Massendemonstrationen zeigen, dass große Teile der griechischen Bevölkerung instinktiv erkennen, dass sie belogen werden. Leider aber fehlt es an dem richtigen Gesamtüberblick und dem wahren Verständnis von dem was wirklich los ist und somit wer deren wahrer Feind ist!
Die griechischen Linken – sei es der KKE, die SYRIZA oder gar die Gewerkschaften, sie alle unterliegen der fatalen Ideologie des „Sozialismus“.
Jeder fünfte Erwachsene und jeder zweite Jugendliche in Griechenland ist arbeitslos. Obdachlosigkeit ist ein weitverbreitetes Phänomen. Zehntausende Kleinunternehmer sind wegen der drastischen Steuererhöhungen insolvent.
Gleichzeitig gibt es eine kleine Oberschicht ca. 560 Milliarden Euro auf ausländischen Konten in Sicherheit gebracht, nahezu doppelt so viel wie die gesamte griechische Staatsschuld.
Die Sozialkürzungen dienen ausschließlich der Befriedigung der Banken. Bundeskanzlerin Angela Merkel und Präsident Nicolas Sarkozy haben auf ihrem letzten Treffen in Paris sogar vorgeschlagen, dass ein Teil der griechischen Staatseinnahmen direkt auf ein Sonderkonto fließen, auf das die griechische Regierung keinen Zugriff hat, eh die Forderungen der Banken befriedigt ist.
Inzwischen mehren sich auch Stimmen, die einen Staatsbankrott Griechenlands und den Austritt des Landes aus der Eurozone befürworten. So bezeichnete die Vizepräsidenten der EU-Kommission, Neelie Kroes, ein Ausscheiden des Landes aus der Währungsunion als „vertretbar“. Die griechische EU-Kommissarin Maria Damanaki bestätigte, dass ein Ausstieg aus dem Euro eine „echte Alternative“ geworden sei, „die offen geprüft“ werden müsse.
Etwas was unsere BB seit langem zu bedenken gibt.
FinanzGlobalisten wollen alles was an Einkommen, Ersparnissen und sozialer Infrastruktur verfügbar ist, also das Volksvermögen, zu kontrollieren bzw. über den Teich wandern zu lassen.
Griechenland wird nach unserer Einschätzung lediglich ein Präzedenzfall für ganz Europa sein. Der Plan der FinanzGlobalisten geht auf. Alle Länder verschulden sich immer mehr, öffnen die Grenzen und spielen das Teufelsspiel der Globalisierung. Globalisierungsgegner werden in „internatrionalen Sozialismus“ eingebunden und deren Feind bleibt nur eines: Nationale Volkswirtschaften. Um das politisch zu bekämpfen hetzt man im sozialistischen Netzwerk gegen alles was eine solche Politik tätigt als „Rechts“.
Hochintelligent. Die meisten Fallen drauf rein.
Wenn die Linken, Lohnabhängige und die Arbeiterklassen wüssten, dass deren Feind die Parteibüros von SPD, Grüne, CDU, FDP und DIE LINKE ist, der IWF, die EU und die GLOBALIISIERUNG hätten wir eine Revolution.
Aber die europäische Linke weiß nicht vom wem sich instrumentalisieren lassen.
Auch andere Ländern fallen auf die Globalisierungslüge rein, öffnen die Grenzen, privatisieren fleißig und verschulden sich immer weiter. Portugal, Spanien, Irland hängen bereits am Tropf des Internationalen Währungsfonds. Ungarn und Rumänien werden folgen. Frankreich und Großbritannien sind bereits ebenfalls extrem verschuldet. Der Zins und Zinseszins wird in 20 Jahren des Rest erledigen, während die offenen Grenzen mit einer Armutsflutwelle aus Osteuropa zu exponentiell steigenden Sozialkosten führen muss.
Wem fällt schon auf, dass von den sozialdemokratischen Parteien und den Gewerkschaften in Europa wenig Solidarität mit den griechischen Arbeitern, Lohnabhängigen und Bauern zu hören ist? Wie denn auch, sie sind Teil dieses Systems!
Martin Schulz (SPD), Präsident des Europäischen Parlaments ist eine maßgebliche Stimmen der europäischen Sozialdemokratie. Herr Schulz fordert die griechischen Parteien ausdrücklich dazu auf die Sparauflagen der Troika zu erfüllen. „Ich erwarte, dass Griechenland und alle Parteien sich darauf konzentrieren, wie sie die Maßnahmen der Troika umsetzen können“, sagte das SPD-Mitglied. Eine Partei welche angeblich für den „kleinen Mann“ ist und in jedem Wahlkampf fleißig die Sozialkarte zieht und das verteufelt was sie selbst immer wieder betreibt: Neoliberale FDP Politik!
Deutlicher könnten Sozialdemokraten und Gewerkschaften ihre völlige Verlogenheit und den Verrat an die Adresse ihrer Wähler nicht zur Schau stellen.
Die Ereignisse in Griechenland zeigen, dass die Arbeiterklasse, Lohnabhängige, Mittelschicht und Bauern neue Organisationen und eine neue politische Perspektive benötigen. In Deutschland sehen wir unsere BB als genau diese Perspektive.
Er muss keine internationale, sozialistische Massenbewegung entwickelt werden, denn genau das wollen FinanzGlobalisten, denn sie wissen das der Sozialismus immer nur die Verschuldung vorantreibt und somit die Armut und den Kollaps der Staaten. Wir müssen zurück zu nationalen, sozialen –marktwirtschaften.
Passiert dies nicht, werden wir 2030 das Griechenland von heute sein!
Glück auf!
