Sozialkapitalismus

 

 

Soziakapitalismus

 

 

 

Vorwort

 

Aus der Erkenntnis, dass der reine Kapitalismus für eine Gesellschaft ähnlich schädlich ist wie der Sozialismus, erwächst die Notwendigkeit einer neuen Wirtschafts- und Gesellschaftsform.

 

Die Soziale Marktwirtschaft war ein erster Versuch den reinen Kapitalismus durch einen staatlichen „sozialen“ Ausgleich zu zähmen.

 

Die „Soziale Marktwirtschaft“ ist ein Bestandteil der „Freien Marktwirtschaft“ indem die Wirtschaft von den Faktoren Angebot und Nachfrage reguliert wird.

 

Die „soziale“ Komponente wird in der Sozialen Marktwirtschaft dadurch erzeugt, indem DAS KAPITAL, durch adäquate Steuern, den Staat in die finanzielle Lage versetzt „sozial“ tätig zu sein.

 

Innerhalb fester nationaler Grenzen, vor allem Wirtschaftsgrenzen, kann eine „Soziale Marktwirtschaft“ effektiv zum Wohle der Gemeinheit installiert werden. Dies war ohne Frage für den enormen Wohlstand der BRD zwischen ca. 1958 – 1990 verantwortlich und hat eine breite „Mittelschicht“ im Land erzeugt mit einem geeigneten Verhältnis von Wirtschaftsdynamik, Beschäftigung, Kaufkraft, Inflation zu Einkommen.

 

Aus unseren Arbeitstellen Linkfaschismus wird erläutert, wie es wirklich zum Zusammenbruch der UdSSR und den „kommunistischen“ Ostblockländern gekommen ist, nämlich nicht als Zufall sondern als Planzusammenbruch über die Geheimdienstarbeiten der Finant-Globalisten, welche die „Kommunismus“ im Ausland fördern, vorschalten, betroffene Staaten destabilisieren, deren Wirtschaft durch Verstaatlichung ineffektiv machen, so Wirtschaftseffektivität minimieren und gleichzeitig Staatsverschuldungen maximieren, welches nach 2-3 Generationen jeden „kommunistischen“ Staat ruinieren muss.

 

Nach dem Zusammenbruch der Wirtschaft des Staates können dann Finanz-Globalisten deren Wirtschaft „verdeckt“ übernehmen und den Finanz-Kapitalistischen- System der Finanz-Globalisten zuführen, welches dann über Spekulations- und Investitionsregelungen zukünftiges Volksvermögen über den Teich wandern lässt.

Mikhail Sergeyevich Gorbachev und Boris Jelzin

 

waren somit nicht einfach nur irgendwelche Politiker, sondern haben hier diesen Plan zur Schlachtung des „Schweins“ Ostblockländer in die Wege geleitet.

 

Putin jedoch, als ehemals Chef des russischen Geheimdienstes KGB, kannte die Vorgänge zu gut und die u.a. Inhaftierung des ehemals Yukos    Öl-Milliardär Michail Chodorkowski kann nur in diesem Zusammenhang bewertet werden, nämlich als den aggressiven Versuch Putins sein Land durch den Zugriff der Finanz-Globalisten zu schützen.

 

In Deutschland bedienen sich die Finanz-Globalisten zwar ebenfalls dem „Sozialismus“ (siehe Unterwanderung der Globalisierungsgegner zu Linksextremisten um Länder zu destabilisieren und zu Verschulden), aber ein anderer Mechanismus ist für das Verständnis der aktuellen Wirtschaftslage  Deutschlands und Europas wichtiger:

 

Der Lissabon-Vertrag.

 

Deren Wirtschaftsteil setzt all das um, was Finanz-Globalisten lieb und recht ist, aufweichen von Grenzen, Kulturkampf, Klassenkampf, freien Kapitalfluss, maximale Verschuldung, Privatisierung.

 

Die SPD, Grüne, CDU und FDP haben seid ca. 2000 unter ROT-Grün alle Gesetze im Bund verabschiedet, welche hierfür erforderlich sind.

 

Im Ergebnis breitet sich in Europa und Deutschland seid dem eine gefährliche Form des Raubtierkapitalismus aus, welches Staaten massiv destabilisiert (Thema massive Zuwanderung, Türkei in die EU, massive Ausweitung des EU-Raums).

 

Es ist in einem solchem System ausdrücklich nicht mehr möglich den Staat über eine „Soziale Marktwirtschaft“ effektiv vernünftig zu betreiben, denn  die Globalisierung hat vorher das KAPITAL zu beweglich gestellt, sodass der Staat in einem solchem System kaum noch Kontrolle über das Großkapital hat und somit seine Möglichkeit den Bürgern „sozial“ zu begegnen minimiert wird, nebst der Tatsache das so dem Land Milliarden Beträge an Volksvermögen entzogen werden.

 

Folglich ist die „Soziale Marktwirtschaft“, welches  ein Ausdruck der „Freien Marktwirtschaft“ ist, kein geeignetes System für eine globalisierte  Welt, in der wir uns derzeit befinden.

 

Dies wiederum bedeutet, dass der Staat stärker das KAPITAL kontrollieren muss, jedoch nicht als „allgemeine Verstaatlichung“ – denn dies würde zu den obigen Effekten führen-  sondern als Mischform zwischen Planwirtschaft für als gemeinnützig zu definierende Produkte und einer Freien Marktwirtschaft.

 

Dieses Konzept wurde von Andreas Akwara ausgearbeitet und dem Namen „Sozialkapitalismus“ gegeben.

 

Welche Gesellschaft benötigen wir?

 

Das umfassendste Problem unserer Gesellschaft ist die Gesellschaftsform an sich. Jegliche Korrekturen am bestehendem politischen System sollte zuerst die Frage nach deren Notwendigkeit für das Gesamtbild der Gesellschaft lösen. Somit ist es klar, daß eine zukunftsweisende Bewegung zunächst diese Frage beantworten sollte um daraus logische Schlussfolgerungen für die politische Arbeit finden zu können.

Dies ist die Grundlage für die Politik aus einem Guss.

 

Wir erkennen, dass unsere Gesellschaft mit dem erstarken des monokapitalistischen  Systems, und durch die de Facto Ausbeutung des „kleinen Mannes“, einen Weg beschreibt wo der „Ottonormalverbraucher“ dem Kapital mehr oder weniger schutzlos ausgeliefert ist.

 

Durch den Ausverkauf deutscher Aktiengesellschaften an den internationalen Börsen und dem gleichzeitigen Abbau heimischer Arbeitsplätze zugunsten unserer Sozialsysteme, gefördert von unseren Steuertöpfen, zeigt sich eine wirtschaftliche Dekadenz, deren Ursprung allerdings in der vorhergehenden politischen Dekadenz liegt.

 

Das Resultat sind steigende Arbeitslosigkeit, Armut, Kinderlosigkeit, Frustration und Extrembildungen mit Aggressionen. Somit wird hierdurch dem Staat die wesentliche Grundlage dafür entzogen seinen Bürger ein Maximum an  Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit zu geben.

 

Ein weitere Faktor welche in Deutschland wesentlich zur Armut, reduzierter Kaufkraft und somit zu einer schwachen Binnenkonjunktur beiträgt ist die Inflationsrate von bis zu 100% seid der Euro Einführung. Vor allem die Bereiche Lebensmittel, Textilien, Gastronomie und Tourismus sind hiervon betroffen. Dieser  Mißstand ist einer fehlenden Weitsicht der deutschen Politik zu schulden aber auch deren eigener Verflechtung in dem System welches sie somit nicht mehr adäquat korrigieren können.  Verflechtungen bestehen in den Strukturen der Aufsichtsräte, Vorstände und Gewerkschaften.

 

Weitere Zeichen dieser politischen Dekadenz sind die überproportional gestiegenen Strom- und Gaspreise der letzten Jahre. Auch hier wird billigend in Kauf genommen, dass der Bürger immer mehr an Kaufkraft verliert  zugunsten der Profitmaximierung der Energieriesen. Kartellrechtliche Bedenken werden durch Ministererlasse aus dem Weg geräumt! Diese Milliardengewinne werden so politisch unterstützt um sich ebenfalls am internationalen Aktienwettbewerb mächtig aufstellen zu können um dann kleinere Unternehmen aufzukaufen und damit seine marktbeherrschende Stellung auszubauen, Monopolstrukturen zu festigen und weitere Milliardengewinne zu erzielen.

 

Die Politiker der SPD, CDU, Linke, FDP und Grüne sitzen vielen Unternehmen, Gewerkschaften als Beiräte etc, können wir da  wirklich erwarten das der Bürger objektiv vertreten wird?  Diese Generation Politiker sind ihre verschiedenen Bezüge wichtiger  als ihre eigentliche Aufgabe wahrzunehmen: nämlich dem Bürgern, dem Volk, zu dienen.

 

Wie würde eine solches „Dienen“ aussehen? :

 

Mann erkennt heute, daß Protestwähler insbesondere „links“ wählen. Die Notwendigkeit für eine neue soziale Politik wird hier erkannt ohne sich meist über die Folgen des damit verbundenen erstarken des Sozialismus als Gesellschaftsform im klaren zu sein.

Das Rezept des Sozialismus, als Vorstufe zum Kommunismus, fußt auf derselben Erkenntnis wie wir sie beschreiben, nämlich das dem Kapital nicht eine Vorherrscherrolle in der Gesellschaft zu lasten des Volkes gegeben werden darf und weiter, Interessen des  bürgerlichen Gemeinnutzes höchste Priorität in der Gesellschaft gegeben werden muss.

Anstatt einer Diktatur des Kapitals  fordert der Sozialismus jedoch eine genauso einseitige Diktatur der Arbeiterklasse(Proletariats). Es soll hier also der Teufel mit dem Belzebub ausgetrieben werden. Diese Schlußfolgerung von Marx und Lenin ist fatal und wird nicht den heutigen politischen Anforderungen gerecht.

Warum? Die Diktatur des Kapitals muss zwar überwunden werden, jedoch würde eine Diktatur des Proletariats in unsere heutigen Gesellschaft zu Kapitalflucht, Firmenpleiten, Arbeitslosigkeit, Armut, sinkende Steuereinnahmen und zur Insolvenz des Staates führen.

 

Unsere Antwort: Ein Mittelweg.

 

Der Begriff des „Gemeinnutzes“ ist somit in einer funktionierenden Gesellschaft zu definieren und mit einem rechtlichen Rahmen zu versehen. Als Gemeinnützig sind u.a. folgende Artikel zu nennen (ausgenommen jeweilige Luxusartikel z.B. Kaviar bei Fischprodukte):

 

  • Teigwaren (Brot, Brötchen, Kuchen etc)
  • Milchprodukte
  • Obst und Gemüse
  • Fleisch-/ Fischprodukte
  • Kartoffel
  • Strom, Gas und Wasser.
  • Einfache Gastronomien
  • öffentliches Verkehrsnetz
  • Wohnungsbau für Familien und Sozialwohnungsbau
  • Medikamente
  • Hilfsmittel für Gesundheitsfürsorge

 

 

Unternehmen welche gemeinnützige Produkte verkaufen bzw. gemeinnütziges Anbieten können durchaus in der Regel von Privatunternehmen geführt werden jedoch mit der unbedingten Auflage den gemeinschaftlichen Charakter der Wahre  in so fern zu berücksichtigen, als das diese Produkte durch das Wirtschaftsministerium und Verbraucherministerium zur Einhaltung vernünftiger Preise kontrolliert werden. Wir machen dabei drauf aufmerksam, dass einfache Brötchen mit ca. 25 Cent eine Gewinnspanne von 200% haben, ähnlich verhält es sich bei einer Kugel Eis mit ca. 70 Cent.  Ein Liter haltbare Milch hat zu DM Zeiten ca. 55 Pfennig gekosten. Er Kostet jetzt ca. 59 Cent. Der Bauer steht sich heute jedoch deutlich schlechter. Wir wollen gerade die heimischen Landwirte wieder fördern.  Der sozialversicherungspflichtige Angestellte hat somit seid 2001 ca. 100% Inflationsrate zu zahlen da sein Gehalt NICHT gestiegen ist. Dies ist die wesentliche Ursache für den sinkenden Wohlstand und den schwachen Binnenmarkt. Eine Verstaatlichung der Unternehmen wäre aber insofern kontraproduktiv als das private Unternehmensführung traditionell deutlich mehr Engagement für das Unternehmen aufbringen und somit naturell die besseren Geschäftsführer sind. Der Staat könnte sich somit lediglich auf die Aufgabe beschränken sicherzustellen das gemeinnützige Produkte zu vernünftigen Preisen angeboten werden.

Die Kosten für z.B. Gas, Strom und Wasser wären somit staatlich zu beschränken.

Dieses würde im wesentlichem das Volk vor dem Ausbluten durch das Kapital schützen.

Auch Kapitalgesellschaften wären in so fern vom Staat zu kontrollieren als das diese NICHT ohne weiteres ihren Sitz außerhalb Deutschlands transferieren dürfen oder umfangreiche Personalkürzungen vornehmen dürfen.

Ausländische Investoren dürften diese auch nicht ohne weiteres zerschlagen. Diesbezügliche EU-Regelungen sind energisch entgegenzutreten.

 

 

Kennedys Plädoyer an das zu denken was man für seinen Staat tun kann ist dabei der Grundgedanke. Eine Identifizierung des einzelnen mit dem Staat ist dafür zwingende Voraussetzung für die Möglichkeit eines Staates seinen Bürgern Wohlstand, Sicherheit und Gesundheit bieten zu können. Ohne diese Identifikation sinkt die Bereitschaft des einzelnen dem Staat zu nutzen und schaden von ihm abzuwenden. In der kumulative führt dies zu der jetzigen Situation, indem Bürger dem Staat in allen Bereichen schaden, dabei aber nicht merken, dass sie sich selbst damit schaden.

 

Die Antworten der Gesellschaft der Zukunft sind somit nicht in den Rezepten der Vergangenheit zu suchen oder zu finden.

 

Die Gesellschaft der Zukunft benötigt eine NEUE Gesellschaftsform: Die hier beschriebene.

 

Aus dem Verständnis des Verhältnisses des einzelnen mit seinem Staat resultiert auch die Unmöglichkeit einer effektiven Weltgemeinschaft der Staaten indem die Ressourcen der Erde allen Menschen zu gleichen Teilen gehören.

Nur wenn jedes Land für sich als Einheit besteht kann eine solche Identifikation stattfinden. Diese Identifikation setzt nämlich immer gemeinsame Werte voraus. Der Mensch als solches definiert sich über Sprache, Religion und Kultur. Afrika ist ein Paradebeispiel davon, was passiert wenn unabhängig von diesen Parametern Grenzen und Länder erschaffen werden. Eine Identifikation des einzelnen mit seinem Land finden dort kaum statt. Dafür aber  eine umso größere mit seiner jeweiligen „Stammeskultur“. Da unterschiedlichste „Stammeskulturen“ allerdings in gemeinsame Grenzen gefasst wurden, kommt es immer wieder zu Bürgerkriegen. Das Land wird ausgeraubt,  Bodenschätze an internationale Konzerne verkauft, welche diese Situation schamlos ausnutzen. Das Schicksal der Bürger ist ewige Korruption und Armut.

Afrika selbst ist jedoch ein potentiell reiches Land. Vernünftig geführt, mit industrieller Landwirtschaft, Sonnenenergienutzung, Wasseraufbereitungsanlagen etc könnten deren Bewohner einen vernünftigen Wohlstand genießen. Wer glaubt durch großzügige Asylregelungen, freie Grenzen etc dieser Problematik Herr zu werden täuscht gewaltig.

Realpolisch verstärkt er das Problem sogar indem der Anreiz der Afrikaner somit NICHT mehr ist das Problem zu erkennen und einer Lösung zuzuführen, sondern zu versuchen das in jeweils einer Familie mindestens einer nach den „Westen“ reisen kann welche dann dort die ganze Großfamilie ernähren kann.

So bleibt  alles beim altem und immer mehr  Kinder werden in bitterer Armut geboren.

 

Anstatt Entwicklungshilfe Projektbezogen zu tätigen, welches dann industrielle Landwirtschaft etc aufbaut, werden den korrupten Machthabern Devisen überwiesen welche  nie beim Volk ankommen.

Es ist aber einfach für großzügige Asylregelungen und freie Grenzen zu plädieren, weitaus schwieriger ist es das Problem wahrhaftig zu erkennen und an seiner Wurzel anzupacken. Ein Brenneselfeld würden wir auch nicht dadurch bekämpfen indem wir einzelne Blätter herausreißen.

 

 

Eine Weltgemeinschaft muss somit effektiv nationale Souveränität  fördern weil nur eine individuelle Identifikation mit dem Staat möglich ist, woraus  dann der einzelne Bürger langfristig Wohlstand geniest. Das jetzige bestreben des Kapitals eine kapitalgesteuerte Weltregierung aufzubauen indem das Kapital als einziges gemeinschaftliches  Gut die Weltgemeinschaft bindet und deren Werkzeug die internationalen Aktienmärkte und der Zins und Zinses- Zins ist, ist demnach Einhalt zu gebieten, da er nach obiger Theorie dem Volk Armut und Abhängigkeit bringen wird, einzelnen jedoch unermesslichen Reichtum.

 

 

Eine Weltgemeinschaft des Kapitals ist lediglich zu dem Zweck aufzubauen von Armut oder Katastrophen befallene Nationen zu unterstützen. Nicht indem man Ihnen Devisen leiht und deren Rückzahlung an Zins und Zinses-Zins knüpft welche dann ebenfalls diese Länder abhängig machen ( der IMF hat lange so zum Ruin der „Dritte Welt“ Länder beigetragen),   sondern indem projektbezogene Hilfe angeboten wird.

 

An diesem Beispiel sehen wir also die Diskrepanz zwischen gut gemeinter Theorie und Wirklichkeit.

Für die Weltgemeinschaft bedeutet dies nichts anderes als das nur vernünftige staatliche Strukturen mit gemeinsamen Werten die Voraussetzung für einen Staat bilden wo die Bürger ein Maximum an Wohlstand besitzen.

Dies bildet auch den Hintergrund einer zukunftsgerechten Integrationspolitik indem diese obigen Zusammenhänge Berücksichtigung finden müssen um diese an den bestehenden Staatsapparat mit Wohlstand, Gesundheit und Sicherheit  der Gesellschaft Teilhabe lassen zu können.

 

Die Antwortet der Politik auf die Herausforderrungen der Zukunft sollte somit neuesten Erkenntnissen der „Weltgemeinschaft“ beherzigen. Der Sozialismus und Kommunismus ist somit genauso ungeeignet wie der pure Kapitalismus.

 

Das beschriebene System der Zukunft ist deshalb der:

 

Sozialkapitalismus.

 

 

Der Kapitalismus fußt auf den drei Konzepten Privateigentum, Markt und Wettbewerb, in deren Rahmen die drei realen Produktionsfaktoren Arbeit, Boden und Kapital ihre produktive Dynamik entfalten. Das Eigentum denkt, der Markt lenkt, und der Wettbewerb peitscht. Der daraus resultierende Wirtschaftsprozess benachteiligt den Faktor Arbeit  gegenüber dem Faktor Kapital.  In Europa ist die Idee tief verwurzelt, dass die wachsende Zahl von Habenichtsen, die vom Verkauf ihrer Arbeitskraft leben, den demokratischen Staat gebrauchen können, um ihre wirtschaftlichen Interessen gegen die viel kleinere Zahl von Reichen wirksam vertreten zu können. Sozialkapitalismus ist der staatlich gezähmte Finanzkapitalismus, die Aufwertung der Arbeit kombiniert mit der Kontrolle des Kapitals, die Einschränkung der individuellen Profite durch soziale und ökologische Kollektivinteressen, die Bindung des Finanzwesens an die Realwirtschaft. Sozialkapitalismus schafft Arbeit durch Kontrolle des Profits, Finanzkapitalismus maximiert Profit auf Kosten der Arbeit. In einem Bild gesprochen: Der Finanzkapitalist ist der Goldgräber, der aus blinder Geldgier das eigene Grab schaufelt, weil er Arbeiter für ihn Graben lässt, bis der Schacht über denen zusammenfällt nachdem er diese mit Billiglöhnen entlohnt hat und selbst Millionen verdient hat. Der Sozialkapitalist ist der Goldgräber, der die tödliche Gefahr des zu tiefen Loches realisiert und seiner Verantwortung für seine Mitarbeiter bewusst ist. Er lässt seine Mitarbeiter am Produktivkapital teilhaben, gibt sich selbst,  den Mitarbeitern und deren Familien damit Planungssicherheit und ist somit ein großer Nutzen für die Gemeinschaft und damit des Staates.

 

Dieses kann die Grundlage für eine zukunftsgerichtete Politik und damit Gesellschaft sein wo Eigentum, Unternehmertum und Eigeninitiative gefördert werden, aber der Staat durch eine straffe Organisation und eines dem Bürgern verpflichtendem Gemeinnutzgedankens seinen Bürgern ein hohes Maß an Wohlstand, Sicherheit und Gesundheit bieten kann.

 

Da jedes Land für sich spezifische Anforderrungen hat, und man ein politisches Konzept eines Landes nicht zwingend auf ein anderes übertragen kann, gilt es für die Zukunft im Rahmen dieses Sozialkapitalismus individuelle länderspezifische Lösungen zu erarbeiten. Somit kann der realpolitische „Deutsche Sozialkapitalismus“ vom z.B. französischem unterscheiden werden. In der Grundanalyse jedoch bleibt er unverrückbar und unverändert.

 

 

 

Dadurch könnte unsere Welt eine bessere Welt für alle werden.

 

Wir haben den Traum, dass ausgehend von Deutschland dieses Schule macht und das die Mehrheit der Bürger an der Umsetzung einer solchen Gesellschaftsform beteiligen, auf dem Boden unseres Grundgesetzes und unserer Verfassung

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